STEFAN RAAB – Jetzt ist er ein MANN50PLUS…

By Matthias Morgenstern
On 20. Oktober 2016 At 13:44

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Stefan Raab wird heute 50 – ein Mann50plus! Am 20. Oktober 1966 geboren, hat er seine „Köllsche Frohnatur“ nie abgelegt und mit nahezu überbordender Kreativität die deutsche Unterhaltungslandschaft geprägt.

Neben einem Eintrag in Wikipedia, einer langen Liste von Medienpreisen würdigen heute auch die Online-Medien den Entertainer.

Auf T-Online z.B. veranstaltet man ein Hit-Quiz mit seinen großen Erfolgen.

Und selbst der Playboy würdigt seine „größten Momente“…

Mann50plus kann aber von 50 Dingen lernen, die MSN zusammengetragen hat:

Stefan Raab, der ewige Junge, die „Vivasion“, das „TV Total“, der Metzger, der uns das Fernsehen filetierte, wird heute 50 Jahre alt. Wir wollen ihm gratulieren und uns bei ihm dafür bedanken, dass er heute keine Geburtstagsparty auf RTL feiert

Gehen, wenn es gerade noch geht und man auch noch gehen kann. Wie das geht, hat uns Raab vorgemacht. Jetzt wird er 50. Wir gratulieren mit 50 Dingen, die wir von ihm lernten, für die wir ihn lieben.

1. Ohne Raab wüssten wir zum Beispiel heute nicht, dass man beim FC Bayern ohne Weiteres einen Zentner Nürnberger Rostbratwürstchen bestellen kann. (Einziger Kniff: Man muss sich als Rainer Calmund ausgeben.)

2. Über die Jahre zeigte Raab uns zudem, wo man sparen kann: Wer einen Wok hat, braucht sich keinen Bob kaufen.

3. Nussecken verspeisen wir dagegen nicht mehr, ohne dabei zu denken: „Wenigstens Guildo hat mich lieb.“

4. Vielleicht wäre es uns auch ohne Raab nie aufgefallen: Rudolf Rentschler von der FDP ist Willi die Drohne!

5. Viele Shows sind wie Autounfälle, das wussten wir. Seit Raabs „Stockcar Crash Challenge“ wissen wir zudem, auch Autounfälle an sich können eine fantastische Show sein.

6. Dank des „Maschendrahtzauns“ ist die „Mauer“ nicht mehr die einzige besungene Abgrenzung Deutschlands.

7. Wofür wir noch dankbar sind? Lena Meyer-Landrut!

8. Und: Klaas Heufer-Umlauf! Unfassbar, meine Damen und Herren, wie der den Raab’schen Moderationsstil kopiert, oder?

9. Völkerball im Fernsehen!

10. Pokern im Fernsehen!

11. Turmspringen im Fernsehen!

12. Autoball im Fernsehen!

13. Ballball im Fernsehen!

14. (Moment, was?!)

15. Wie dem auch sei. Raab hat Redewendungen widerlegt: Schuster, bleib bei deinen Leisten? Auch Metzger können Duschköpfe erfinden!

16. Und ohne Raab hätte Hans-Christian Ströbele vermutlich niemals mit Shaggy gerappt. „Gebt das Hanf frei!“ war ein Hit. Lieber Cem Özdemir, vielleicht wäre es Zeit für ein Remake? („Und zwar sofort!“)

17. Und Harald Schmidt hätte sich wahrscheinlich nie zu „Harry, du bist so wunderbar“ auf einem Flügel gerekelt. Frauen (und einige Männer) sind für diesen lasziven TV-Moment seit Jahren dankbar.

18. Deutschlands Marketingetagen mussten zudem einsehen, dass bisher viel zu viel Wert auf griffiges Product Branding gelegt wurde. Denn auch sperrig klingende Showtitel wie „SSDSDSSWEMUGABRTLAD“ können ganz und gar unsperrige Künstler – wie Stefanie Heinzmann – hervorbringen.

19. Und aus „TV totals next schöne Frau, die was auf dem Kasten hat und wenn’s geht noch etwas mehr kann, als Kleider von A nach B über den Laufsteg zu tragen“ die totale TV-Assistentin Korinna Kramer.

20. Auch praktischen Service hat Raab immer wieder geliefert. Wer bei Universal bis zum höchsten Chef durchgestellt werden will, braucht dazu beispielsweise nur ein Hörbuch von Dieter Bohlens Autobiografie.

21. Eine Lippen-OP hingegen braucht niemand. Es sei denn, er hat gerade keine Skibrille und zwei Bockwürstchen zu Hand.

22. Wahre Gastfreundschaft ist es zudem nicht, den Gast an der Showtreppe zu begrüßen, sondern ihn mit einem fahrbaren Sofa dort abzuholen.

23. Stefan Raab hat uns immer animiert zu träumen. Wir wissen nun sicher: Wer sich ein Supermann-Kostüm anzieht, kann schneller Eislaufen als Claudia Pechstein.

24. Dönerfleisch schneidet man überdies am besten mit dem vollautomatischen Dönerschneidegerät „Der Gerät“, denn „der Gerät wird nie müde, der Gerät schläft nie, der Gerät ist immer vor der Chef im Geschäft und schneidet das Dönerfleisch schweißfrei.“

25. Seine Bestellung bei McDrive hingegen kann man auch mal gesungen aufgeben.

26. Überhaupt singen! Jeder Star verzeiht einem jede Gemeinheit, wenn man sie mit Ukulelenmusik unterlegt.

27. Und sogar schlechte Erotik-TV-Moderationen – „Alle drei zusammen“ –können musikalisch unterlegt doch noch zum Hit werden.

28. Eine Gegendarstellungen muss zudem nicht überflüssig sein, das wissen wir jetzt auch: „Hierzu stelle ich fest, dass ich nie Mettbrötchen mit Gurkenscheiben esse.“ (Stefan Raab im „Focus“, 2010)

29. Und ein deutscher Moderator muss nicht „Och, menno“ sagen wenn er verliert. Er darf auch einfach mal einen Monitor kaputt schlagen. Jawohl! Charisma! Charakter! Caramba!!!

30. Und trotzdem moderiert jetzt Elton.

31. Und ProSieben sendet „Schlag den Star“.

32. Na ja, dafür ist seit „TV total“ „Wat, wer bist du denn“ eine durchaus akzeptable Antwort auf so ziemlich alles.

33. Ebenso: „Ich muss weg!“ („Ob ich mich zurücksetzte, oder nicht zurücksetze ist meine Entscheidung.“)

34. Zudem sehr beliebt bei Autoren – und Gerhard Schröder: „Hol mir mal ’ne Flasche Bier, sonst streik ich hier. Und schreibe nicht weiter.“

35. Beinahe hätten wir es vergessen, aber die Dauerantwort „Röööchtiiig“ hatten wir auch Stefan Raab zu verdanken.

36. Moses Pelham und Regina Halmich verbindet dank Raab zudem für immer eine entscheidende Gemeinsamkeit.

37. Und die Höhner beim gemeinsamen Auftritt mit den Toten Hosen und Lukas Podolski.

38. Besser: Stefan Raab hat gezeigt, niemand muss Frauke Ludowig auf den heimischen Bettvorleger lassen. Das Privatleben kann privat bleiben, wenn man es privat hält.

39. Seit „Böörti Böörti Vogts“ gilt ein Fußballer zudem erst dann als arriviert, wenn man auf Mallorca seinen Namen singt.

40. „Schland!“ Man könnte unken, wenig artikulierte Fußballer hätten das erfunden, dennoch war es Raab, der richtig hinhörte und Deutschland kurz drauf zum DIY-„Schland-Shirt“ animierte.

41. Max Mutzke! (Okay, den gibt es nicht mehr. Oder? Oder???)

42. Die Verhinderung der Kanzlerschaft Peer Steinbrücks geht natürlich auch auf Raabs Kappe. Na ja, zumindest wurden seine gesammelten Steinbrück-Konter beim Kanzler-Duell 2009 für einen Grimme Preis nominiert.

43. Wie man als Musikgast länger als nur ein Lied lang in einer Sendung bleiben kann, zeigte Raab uns schon 1994. Als er sich mit Handschellen an den ZDF-Hitparaden Moderator Uwe Hübner kettete. Das war Einsatz!

44. Dass ein Mann im Jackett besser aussieht, als in einem T-Shirt über einem Longsleeve ist eine Erkenntnis, die wir natürlich auch allein und einzig Stefan Raab zu verdanken haben.

45. Ohne Raab hätte Kylie Minogue zudem vermutlich nie Kölsch gelernt. „Du bist ’n lecker Mädsche“, sagte er damals zu der Sängerin, und die antwortete tatsächlich: „Da hasse recht!“

46. Die Angst, zum Nippel zu werden, sitzt bei vielen heute noch tief. Wiederum andere hoffen immer noch.

47. Die humorvolle Straßenumfrage ist aber wahrscheinlich das größte Raab-Vermächtnis. Fremde Menschen auf der Straße ansprechen, ohne dass die vor Angst vor einer Kamera zusammenzucken, ist heute nicht mehr möglich.

48. Dafür schenkte uns Raab mit dem „Bundesvision Song Contest“ die Garantie dafür, dass ein deutscher Beitrag häufiger als nur alle 28 Jahre einen Musikwettbewerb gewinnt!

49. Und obwohl er bestimmt mal gewollt hätte: Stefan Raab hat nie „Wetten dass..?“ moderiert. Gerade in diesen Tagen, muss man ihm dafür einfach dankbar sein.

50. Gehen, wenn es gerade noch so geht und man auch noch gehen kann. Wie das geht, hat uns eben der Raab vorgemacht. Danke!

Hier noch einmal einige Links:

Und heute Abend trinken wir einen auf einen von uns – Stefan Raab!

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