David Bowie war ein Mann50plus – 19 Jahre lang

By Matthias Morgenstern
On 11. Januar 2016 At 19:52

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Am Sonntag verstarb einer der großen der modernen Musikscene – David Bowie. Am  8. Januar 1947 in Brixton, London geboren, verstarb er am 10. Januar 2016 in New York City an Leberkrebs, einem Leiden, das 18 Monate zuvor diagnostiziert wurde.David Bowie bt

Er war eine der schillerndsten Größen des Musikbusiness, mit androgynen und Auftritten in Frauenkleidern schockierte er das prüde Publikum in den USA.
Seine Wandelbarkeit brachte Bowie den Spitznamen „Chamäleon des Pop“ ein. Diesen konterte er allerdings mit der Aussage, dass ein Chamäleon sich der Umgebung anpasse, während er überwiegend das Gegenteil getan habe. Häufig wurde ihm vorgeworfen, er plagiiere. Wohlmeinende Kritiker halten ihm jedoch zugute, dass er die verschiedenen Einflüsse zu einem eigenen Ganzen zusammenfüge und zudem noch dazu beitrage, weniger bekannte, subkulturelle Kunst- und Kulturformen einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Zudem berufen sich wieder unzählige jüngere Künstler auf ihn und seinen Einfluss auf ihre Musik und ihr Image.

Bowie verkaufte mehr als 140 Millionen Tonträger, darunter viele Soloalben, EPs und Singles.

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1969 erschien sein 2. Studioalbum „Space Oddity“, der gleichnamige Titel schuf mit „Major Tom“ einen unsterblichen Weltraumhelden.
Im Januar 2015 wurde ein Asteroid nach ihm benannt: (342843) Davidbowie.

Zu seinem Tod schrieb Udo Lindenberg in Anlehnung an Bowies Hit „Space Oddity“: „Hab einen guten Flug, Major Tom…. Wir werden dich auf der Erde vermissen.“

„David Bowie 1976“ von Jean-Luc - originally posted to Flickr as David Bowie

„David Bowie 1976“ von Jean-Luc – originally posted to Flickr as David Bowie

2016, 2 tage vor seinem Tod, erschien sein letztes Album: „Blackstar“.

Eine Diskografie seiner Musik finden Sie hier:

1996 wurde Bowie in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

David Bowie spielte auch in mehr als 23 Filmen mit, darunter

Auf dem Hollywood Walk of Fame hat David Bowie einen Stern.
Was weniger bekannt ist: David Bowie lebte von 1976 bis 1978 in Berlin. Hier unterzog er sich einem kalten Entzug.
In den Berliner Hansa-Studios wurde das mit Brian Eno und Tony Visconti eingespielte Album Low aufgenommen, das den ersten Teil der sogenannten Berlin-Trilogie darstellt.
Dazu gehört auch das Album „Heroes „. Das Album enthält mit dem gleichnamigen Titelstück eines der bekanntesten Lieder Bowies, das mehrsprachig in Französisch/Englisch und Deutsch/Englisch aufgenommen wurde. Der Text handelt von zwei Liebenden, die sich an einer Mauer küssen.
Der Berliner Gropius-Bau erinnerte 2014 mit einer durchaus umstrittenen Ausstellung an David Bowie und seine Verbindung zu Berlin.
Seit mehr als 10 Jahren hatte David Bowie keine öffentlichen Konzertauftritte mehr.
Seine Schaffenskraft war aber ungebrochen.
Sein Leben ist vorbei, aber sein Stern und das vielfältige Funkeln, dass er in der Musikszene erzeugte. wird weiter leuchten.

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