April-April -Apple-Apple

By Matthias Morgenstern
On 31. März 2016 At 18:33

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Am 1. April werden die Mitmenschen gerne veräppelt. Das ist zwar immer wieder spaßig.

Aber am 1. April 1976 wurde das Unternehmen Apple gegründet, und es hat es bis heute geschafft, unser Leben immer mehr zu ver-Apple-n.

Apple gehört heute zu den wertvollsten Unternehmen der Welt, mit den i-Pod, i-Phones, i-Pads und i-Macs und Macbooks ist es aus unserem Leben kaum noch wegzudenken.

Erst kürzlich hat es sich sogar mit dem FBI angelegt, um „die Privatsphäre seiner Nutzer zu schützen“. Zwar hat es das FBI dann doch geschafft, den Code selbst zu knacken. Aber für Apple selbst ist auch die Privatsphäre seiner Nutzer immer auch für den eigenen Geschäftserfolg wichtig gewesen. Es ist sicher nicht nur ET, der öfter mal „nach Hause funkt“…

Dabei gibt es durchaus auch noch interessante Sachen über Apple zu erfahren, die man nicht jeden Tag parat hat – auch wenn man die hervorragende Steve-Jobs-Biografie Steve Jobs: Die autorisierte Biografie des Apple-Gründers  gelesen hat.

Steve Jobs und Steve Wozniak gründeten sie Apple mit einem Startkapital von 1300 Dollar. Wozniak entwickelte den Apple I, einen der ersten Personal Computer. Für 666,66 Dollar konnte man den Apple bei der Computerhandelskette Byte Shop kaufen. Der Slogan lautete „Byte into an Apple“. Davon verkaufte Apple rund 200 Exemplare. Aber erst der Apple II wurde zum Verkaufsschlager.

Ed Uthman - originally posted to Flickr as Apple I Computer

Ed Uthman – originally posted to Flickr as Apple I Computer

Mit Ron Wayne gab es übrigens noch einen „dritten Gründer“ von Apple. Er zeichnete das erste Apple-Logo und schrieb das Benutzerhandbuch für den Apple I. Aus seiner Feder stammt auch der erste Gesellschaftervertrag der Apple-Gründer. Allerdings bekam er „kalte Füße und verkaufte seine Anteile nach nur 11 Tagen für 800 Dollar. Heute wären seine Anteile 30 Mrd. $ wert…

Am Anfang war der Apfel

Steve Jobs arbeitete für kurze Zeit auf einer Apfelfarm, bevor er 1974 eine Stelle bei Atari annahm. Außerdem lebte er in den 70er Jahren als Frutarier. Auch für diese Ernährungsweise sollte der Firmenmarke Apple stehen.

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APPLE vs. APPLE

Es ist kein großes Geheimnis, dass Steve Jobs ein begeisterter Beatles-Fan war. Die britische Band gründete 1968 das Label Apple Records. Wahrscheinlich war es auch die Begeisterung für die Beatles, die Jobs auf die Idee für den Firmennamen Apple brachte. Jedoch: In etlichen Prozessen stritten die beiden Apfel-Firmen vor Gericht, bis sich 2010 eine Partnerschaft ergab. Stolz kündigte Apple im Oktober 2010 an, den gesamten Katalog der Beatles ab sofort auch über iTunes anbieten zu können.

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By mylerdude (Flickr)

By mylerdude (Flickr)

Think different.

Kern der Apple-Philosophie war immer die Benutzerfreundlichkeit. Für Steve Jobs ging es nicht darum, das neueste Produkt auf den Markt zu bringen, sondern das benutzerfreundlichste. „Design ist nicht nur, wie es aussieht oder sich anfühlt. Design ist, wie es funktioniert.“
Steve Jobs: Think different – Die Welt anders denken

Der schwarze Rollkragenpullover

Steve Jobs selbst wurde durch sein Aussehen immer mehr zum Bild von Apple. So soll er rund 100 schwarze Rollkragen-Pullis in seinem Schrank gehortet haben. Mit ihm und mit Jeans und Turnschuhen bekleidet, stand er regelmäßig zu Produktvorstellungen auf der Bühne.

Randlose Brille aus Deutschland

Steve Jobs‘ aufmerksamer, stets konzentrierter Blick durch die randlose Brille gehört ebenso zum Gesamtbild wie Rollkragen-Pullover und Jeans. Das Brillenmodell „Lunor Classics rund PP“ stammte dabei aus Deutschland und wird von der Schwarzwälder Firma Lunor AG heute noch hergestellt.

Steve Jobs und Hollywood

Nachdem Jobs 1985 sein eigenes Unternehmen nach einigen erfolglosen Entscheidungen verlassen musste, gründete er erst die Firma NeXT Computer und kaufte das Computeranimationsstudio Pixar. Mit „Toy Story“ erschien im Jahr 1995 der erste vollkommen animierte Kinofilm. Auch die beiden Oscar-prämierten Filme „Findet Nemo“ und „Die Unglaublichen“ entstanden, als Steve Jobs Eigentümer von Pixar war. Erst 2006 wurde das Studio von Disney aufgekauft

Die spannende Geschichte um den Apple-Gründer wurde mehrfach verfilmt. In  „Steve Jobs“ (2015) mimte Michael Fassbender den Technik-Guru an der Seite von Kate Winslet.

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„Der Tod ist wahrscheinlich die beste Erfindung des Lebens.“

Als Steve Jobs am 5. Oktober 2011 an den Folgen seiner Krebserkrankung starb, stürzte das die halbe Technik-Welt in Trauer. Spätestens jetzt war klar, dass Jobs mehr war als ein cleverer Unternehmer und Technik-Visionär. Jobs hatte durch sein Schaffen den Status eines Popstars erreicht. Dem Tod stand Jobs jedoch immer offen gegenüber. In einer Rede an der Stanford University sprach er 2005 über den Tod als „beste Erfindung des Lebens„.

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